Akustik Schweiz Hörzentrum

Wer zahlt wieviel?

Ihre finanziellen Ansprüche an die Sozialversicherungen

    

Die Sozialversicherungen beteiligen sich zum Teil an den Kosten Ihres neuen Hörsystems. Welche Beiträge Sie von der AHV / IV, der SUVA oder der Militärversicherung erhalten und welche Vorraussetzungen dabei erfüllt sein müssen, erfahren Sie bei uns in der Akustik Schweiz Elsässer Hörberatung in Solothurn. Nachfolgen einige Angaben über die Vorgehensweise der einzelnen Finanzierungsmodelle.

Das IV-AHV Pauschalenmodell

Sie melden sich bei der IV/AHV-Stelle an und werden danach von einem Ohrenarzt zur Erstexpertise aufgeboten. Durch einen Hörtest werden Ihre audiologischen Kriterien erfasst und ausgewertet. Bei einer Indikation für ein Hörsystem können Sie die Schlussabrechnung der IV/AHV-Stelle mit einem Formular einsenden und erhalten den Pauschalbetrag vergütet. Bei den dazu nötigen Formalitäten sind wir Ihnen natürlich gerne behilflich.


Mehrkosten, welche durch die Wahl eines technisch hochstehenderen Produktes entstehen, gehen zu Lasten des Kunden. Im Falle einer erfolglosen Anpassung wird der Material- und Arbeitsaufwand verrechnet.

Freiwillige Schlusskontrolle


Nach erfolgter Anpassung haben Sie die Möglichkeit, auf eigene Rechnung und freiwillig beim Ohrenarzt die Versorgung überprüfen lassen. Dabei werden der audiologische Hörgewinn und die korrekte Handhabung durch den Kunden kontrolliert.
Nach Ablauf von 6 Jahren (AHV 5 Jahre) sind Sie als Versicherter erneut zum Bezug von Leistungen der Sozialversicherer berechtigt. Wir helfen Ihnen gerne beim Ausfüllen der Formulare.

Das SUVA/EMV Indikationenmodell

Mittels Hörtest und Fragebogen werden Ihre audiologischen, sozialemotionalen und beruflichen Kriterien erfasst und ausgewertet. Aufgrund dieser Kriterien erfolgt eine Einteilung in Indikationsstufen von 1, 2 oder 3. Je höher die Stufe desto höher ist der Beitrag der Versicherung an Ihre Hörgeräte-Versorgung. Entsprechend Ihrer Einteilung übernimmt die SUVA die gesamten Kosten einer technisch grundlegenden Versorgung. Je nach Hörverlust erfolgt der Beitrag für ein oder zwei Hörgeräte. 
Mehrkosten, welche durch die Wahl eines technisch hochstehenderen Produktes entstehen, gehen zu Lasten des Versicherten. Im Falle einer erfolglosen Anpassung gehen die Kosten zu Lasten der SUVA. Ausgeschlossen sind zusätzlich produzierte Otoplastiken.

Einteilung der Indikations-Stufen 1 bis 3 (Expertise I)


Der Ohrenarzt übernimmt die medizinische Abklärung Ihres Gehörs. Er fungiert gleichzeitig als Expertenarzt der Sozialversicherer und ist für die Beurteilung und Einteilung Ihrer Indikations-Stufe zuständig. Je nach Hörverlust erfolgt eine Empfehlung für ein oder zwei Hörgeräte.

Obligatorische Schlusskontrolle (Expertise II)


Nach erfolgter Anpassung wird der Expertenarzt die Hörgeräte-Versorgung im Auftrag der Sozialversicherer überprüfen. Dabei wird der audiologische Hörgewinn und die korrekte Handhabung durch den Versicherten kontrolliert. Auch als SUVA-Versicherter sind Sie nach Ablauf von 6 Jahren erneut zum Bezug von Leistungen berechtigt. Es müssen aber technische, audiologische oder medizinische Gründe für einen Ersatz der Hörhilfe sprechen. Wir stellen für Sie den notwendigen Antrag an die SUVA.